Sheldrake & die morphogenetischen Felder 2

Wie funktionieren morphogenetische Felder?

Das morphogenetische bzw. das morphische Feld spannt sich in undeutlichen Netzen um den Globus und bildet weltweit betrachtet ein solidarisch durchdringendes Energiefeld. Hierin gibt es keinerlei Grenzen oder Abgrenzungen.

Die morphischen Felder verbinden jeden und alles. Sie bilden gekreuzte Linien und stellen neue Verbindungen her. So werden Milliarden von Informationen von Feld zu Feld übertragen. Wenn es gelingt, die Informationen auszuwerten, handelt es sich um eine einmalige und wertvolle Erweiterung aller Sinne.

Der im Jahre 1942 geborene Biowissenschaftler Rupert Sheldrake leistete erste Arbeiten auf einem Gebiet, welches vorher nahezu keine Beachtung in der Forschung gefunden hatte: Im Laufe der 80er Jahre erforschte dieser die Mehrschichtigkeit der morphologischen Einflüsse auf die Lebensbereiche. Sheldrake bezeichnete die morphischen Felder als plastisch und sah hierin die Grundlage von dauerndem Wandel und Informationsaustausch.

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So stellte er sich die Frage, weshalb sich zum Beispiel Familienschicksale oder Gefühle, die Partnerwahl und die Verhaltensmuster wiederholen. Wenn die Menschen das eigene Schicksal beleuchten möchten, kommen sie nicht darum herum, die Familie als geschlossenes System zu betrachten, aus welchem sie so leicht ausklinken könnten. Alle Menschen stammen aus Familien mit definierten Schicksalen. Vieles hiervon wirkt sich in der Gegenwart aus. Die Menschen sind alle auf einer tiefen seelischen Schicht mit den Familien und mit den Ahnen verbunden. Sie übernehmen aus Zugehörigkeit und Liebe oft intuitiv Schicksale von anderen Mitgliedern, ohne zu begreifen, dass es nicht die persönlichen sind. Daher wiederholen sich die Schicksale und schlimme Erlebnisse werden von den Kindern übernommen und getragen. Aus mehrheitlich unbewusster Familientreue werden die Unglücke der Eltern weiterhin gelebt, auch wenn oberflächlich der Kontakt der Eltern zu den Kindern abgebrochen worden ist oder das Verhalten gezeichnet wird. Dies bedeutet, dass zum Beispiel das Unrecht, das in den früheren Generationen passierte, beispielsweise wenn ein Mitglied ausgegrenzt worden ist, weil es nicht dem entsprochen hat, was gefordert wurde oder wenn sich ein Mitglied der Familie das Leben nahm, dann wird die Ordnung innerhalb der Familie gestört. Hierbei spielt es keine Rolle, ob die Personen bekannt sind oder nicht. Sheldrake stellte sich ebenso die Frage nach Erklärungen für eine solche blinde Nachahmung. Der Wissenschaftler hat dafür den Begriff der “morphogenetischen Felder” (Entwicklung der Formen, Morphogenese) geprägt. Dieses besagt, dass ein “wissendes Feld” besteht, welche Anfängliche mit Späteren und Nähe mit Entfernung verbindet. Es gibt zudem ein Gedächtnis sowie ein Feld, in welchem sich stets das Gleiche wiederholt und stets dieselben Muster gelebt werden. Das Handeln der Menschen wird damit durch Verbindungen definiert. Jede Änderung in diesem System hat Auswirkungen auf andere Teile eines Systems. Aus diesem Grund entsteht eine Verbindung und die Menschen sind verbunden und eingebunden.

Die Bedeutung der morphogenetischen Felder im Fußball

Morphogenetische Felder sind interessanterweise im Fußball ebenfalls bekannt. Dabei handelt es sich um nichtphysikalische Energie- oder Kraftfelder, welche die Spieler und die Stile definieren.

Ähnlich wie die elektromagnetischen Felder ziehen sich die morphogenetischen bzw. morphischen Felder um den Erdball und sind entweder schwächer oder stärker ausgeprägt. Der Kern der Theorie ist, dass es für ausgezeichneten Fußball verschiedene geographische Zonen und Gebiete gibt, die mit großer Wahrscheinlichkeit häufiger sehr gute Spieler hervorbringen. Hierbei ändert sich die morphogenetische Feldstärke und daher entwickeln und variieren zugleich die Zonen für einen guten Fußball.

Die morphogenetische Feldstärke ist dabei eine wichtige Größe. Es ist deshalb kein Zufall, dass bestimmte Stile des Spiels und geschickte Ausrichtungen in einzelnen Ländern und Regionen gespielt werden. Sheldrake glaubt, dass es einen morphischen Code im Fußball gibt, welcher außer den gewohnten Lern- und Vererbungsmustern besteht. Ein solcher Fußballcode kann dafür sorgen, dass zum Beispiel Catenaccio der gewöhnliche Spielstil in Italien ist, Teams aus Deutschland am Schluss gewinnen oder morgen die guten Spieler aus der Region Südamerikas in solchen Stadien erscheinen, in welchen der optimale Fußball gespielt wird.

Der Begriff des Morphogenetischen wurde also durch den Biologen Rupert Sheldrake geschaffen. Hiernach handelt es sich um ein Feld, welches als formgebende Verursachung für die Entwicklung der Gestaltungen in der Physik, Biologie und Chemie sowie ebenfalls in der Gesellschaft verantwortlich ist. Es geht generell um eine Art Code bzw. um ein Grundmuster, welches in einer bestimmten biologischen Form Modelle entstehen lässt.

Was genau passiert in einem morphogenetischen Feld?

Wenn ein neues Organisationsmuster oder ein neues Feld entstanden ist, dann wird das morphische Feld durch verschiedene Wiederholungen stärker. Dasselbe Muster wird dann wieder auftreten. Je öfter sich die Muster wiederholen, umso wahrscheinlicher werden diese. Die Felder beinhalten eine Art des kumulativen Gedächtnisses und nehmen weiterhin den Ausdruck des Konventionellen an. Die Felder entwickeln sich im Laufe der Zeit und bilden die Grundlage für Einfügungen. Aus jener Sicht ist die Natur generell gewohnheitsmäßig. Auch die Naturgesetze sind nach Ansicht von Sheldrake so etwas wie Eigenarten. Handlungsmuster und Informationen werden wie in einem Gedächtnis von einem System auf ein weiteres System derselben Art durch die morphische Resonanz übertragen. Hierbei handelt es sich um den Einfluss des Gleichen auf das Gleiche. Es geht dabei um die Handlungsmuster auf ähnliche oder bekannte Muster. Dies ist ein Einfluss, welcher sich durch Zeit und Raum fortpflanzt. Solche Einflüsse lassen vermutlich mit der zeitlichen und räumlichen Entfernung nicht nach und diese entstammen lediglich aus der Vergangenheit und nicht aus der Zukunft. Wenn die Ähnlichkeit groß ist, dann ist die Einflussnahme der morphischen Resonanz größer.

Versuche in der Humanpsychologie erklären, dass Dinge einfacher zu erlernen sind, wenn vorher andere Menschen diese bereits gelernt haben. Dies kann die Erscheinung erklären, warum der IQ eines Menschen in den vergangenen Jahrzehnten kontinuierlich und stetig angestiegen ist. Dieses besondere Phänomen wird auch der “Flynn-Effekt” genannt, welcher ansonsten rätselhaft bleibt.

Wenn sich etwas entwickelt, dann wird es immer woanders wiederholt, da es in einem Erinnerungsvermögen gespeichert ist. In der unbelebten Welt wird eine neuartige Struktur, beispielsweise ein Kristall, welchen es vorher nicht gab, gespeichert. Wenn sich danach unter identischen Bedingungen erneut ein Kristall bildet, dann orientiert sich dieser nach dem Muster des vorherigen Kristalls. So gibt es bereits ein Gedächtnis über diesen ersten Kristall.

Dies gilt auch für Gewohnheiten: Es wurde beobachtet, dass auf einer japanischen Insel Affen auf einmal die Kartoffeln im Meer wuschen und auf diese Weise Salzkartoffel gegessen hatten. Nirgendwo auf der Welt hatte es dies gegeben. Schon bald darauf haben die Affen auf fremden Inseln dasselbe getan. Sie konnten an dem bestehenden Wissen, dass Salzkartoffeln schmackhaft sind, teilhaben, ohne hierbei das Verhalten bei anderen Tieren vorher gesehen zu haben. Diese waren einander unbekannt. Wird dieses Verhalten mehrfach wiederholt, dann bildet sich ein genaues Muster. Dies ist auch eine mögliche Erklärung, warum sich in Familien verschiedene Ereignisse und auch Muster wiederholen.

Es kann jedoch zu einer Unterbrechung der Muster kommen. Ein morphogenetisches Feld ist generell blind und besitzt trotzdem ein Erinnerungsvermögen. Es kann jedoch immer nur das Gleiche wiederholt werden. Wie sich also ein Kristall nach einem schon vorhandenen ausbildet, ist hier ebenfalls als Gedächtnis erkennbar, nur ohne ein Bewusstsein. Es handelt sich um ein nachahmendes und blindes Gedächtnis. Aus diesem können die Menschen nicht ausbrechen und diese können nur auf einer höheren Ebene unterbrochen werden, indem sie es durchschauen und erkennen, wodurch die bislang unbewusst erschienenen Muster sichtbar sind. Diese Erkennung bringt meist eine neuartige kreative Kraft hervor und ermöglicht es letztendlich, die Grenzen des bestehenden Musters überwinden zu können.

Die Menschen sind in die Fügungsgemeinschaft ihrer Familie eingebunden. Wenn die Menschen sich oft so verhalten, als könnten sie entgegen ihrer Bindung, welche in dieser Gemeinschaft wirkt, ihr Leben leben, dann sind sie trotzdem mit dem Kraftfeld verknüpft.

Generell erfolgen Ordnung und Ausgleich in den Familien selbst. Dieses innere und unbewusste Kraftbild wirkt sich im Leben generell aus, denn die Seele der Familie strebt nach Ordnung und Angleichung. In der Seele einer Familie haben alle Mitglieder den Anspruch auf eine Zugehörigkeit. Daher nehmen oft die Nachkommen die Ausgegliederten und jene, welche ein schweres Schicksal hatten, an, indem diese das Leben nachahmen, was auf eine unbewusste Art und Weise geschieht.

Solche Hindernisse beruhen auf der Auffassung der Seele, das Schicksal oder das Leid für Vater, Mutter oder andere Familienmitglieder tragen zu können, auch wenn die Menschen dies bewusst nicht möchten. Dann, wenn die Menschen mit gutem Gewissen persönlich jemanden für dessen Verhalten angreifen, nehmen diese oft zum Ausgleich mit dem unbewussten Gewissen, all jenes, was sie verurteilen, im eigenen Leben wieder an. Dies kann allerdings durch das eigene Verhalten, durch die Auswahl der Partner oder durch andere Menschen der Familie passieren.

Das sogenannte wissende Feld gibt nach Sheldrake eine Erklärung für die blinden Wiederholungen der Schicksale in Familien. Es gibt daher ein Erinnerungsvermögen, ein Feld, im welchem sich stets wieder dasselbe wiederholt und stets auch die gleichen Muster. Das morphogenetische Feld in einer Familie wirkt zugleich blind auf sämtliche Mitglieder. Hierbei wirkt die Familie wie eine erweiterte Person auf das Leben der Menschen. Wer annimmt, sich mit dem bewussten Willen hieraus entziehen zu können, der irrt sich.

Abschließend bleibt daher festzuhalten, dass das kollektive Schicksal der Familie im Leben blind wirkt. Die Menschen sehen die Welt vorwiegend mit der Erinnerung der Familie, den Erfahrungen der einzelnen Generationen, auch wenn sie selbst diese Vorfahren gar nicht gekannt haben. Die Erfahrungen der Vorfahren hinterlassen somit eine Spur. Die Menschen leben in jener Illusion, ein freies Leben zu erleben aber sie werden von der gemeinsamen Kraft gesteuert. Dies ist die Kraft des blinden Gedächtnisses der Familie bzw. wie Sheldrake es nennt: das morphogenetische Feld.

Hiernach sind die Menschen in der gemeinsamen Psyche ihrer Familie verbunden sowie mit den Schicksalen und Erfahrungen. Sie werden daher in ein Kraftfeld von Energien und Erfindungen hineingeboren. Die Menschen sind nach Sheldrake im System der Familie als Teil des Ganzen eingeschlossen. Solche Verbindungen wirken blind und sie leiten oft zu Trübsal und anderen negativen Geschehnissen. So kann sich die Seele und der Geist im morphogenetischen Feld nicht begrenzen.

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