Die Mathematik der Schöpfung – die Fibonacci Zahlenfolge

Die Fibonacci Zahlen beschreiben den ersten Schöpfungsimpuls in mathematischer Form.

Es beginnt mit einer Eins, die sich dupliziert oder spiegelt. Durch diese Spiegelung fällt die Einheit auseinander und wird zu einem sich aus sich selbst heraus entfaltendem Schöpfungszyklus.

Als Kraft hinter dem ersten Schöpfungsimpuls kann man sich am ehesten die Liebe vorstellen. Wollte man die mathematisch ausdrücken, wäre das Unendlichkeitssymbol ∞ am passendsten.

Die Fibonacci Folge drückt den Schöpfungszyklus in einer simplen Additions-Reihe aus:

1, 1, 2, 3, 5, 8, 13, 21, 34, 55 ...

Die Fortsetzung entsteht, indem man jede Zahl mit der jeweils vorausgegangenen addiert:

1 + 1 = 2 + 1 = 3 + 2 = 5 usw.

Diese Zahlen können durch verschiedene einfache Rechnungen verändert und doch immer wieder auf sich selbst reduziert werden.

Multipliziert man jede Zahl der Folge mit sich selbst, ergibt sich diese neue Zahlenreihe:

1, 1, 4, 9, 25, 64, 169, 441, 1156, 3025

Über die Addition der Grundzahlen und eine Teilung gelangt man wieder zurück zu den Ausgangszahlen.

1 + 1 = 2
1 + 1 + 4 = 6 = 2 x 3
1 + 1 + 4 + 9 = 15 = 3 x 5
1 + 1 + 4 + 9 + 25 = 40 = 5 x 8
1 + 1 + 4 + 9 + 25 + 64 = 104 = 8 x 13
1 + 1 + 4 + 9 + 25 + 64 + 169 = 273 = 13 x 21

In der grafischen Darstellung sähen diese Dynamiken wie spiralförmige Bewegungen aus, die auftauchen und dann wieder verschwinden. In der Natur findet man die Fibonacci Zahlen bei Wachstumsprozessen aller Art. Selbst im Marketing und Wirtschaftsleben kennt man Fibonacci-Wachstumszyklen.

Fibonacci Zahlen bei Blumen, Bienen und Obst

In Blüten, Obst und manchen Früchten sind die Spiralen wunderbar zu erkennen.

Sonnenblumen haben in ihrem Zentrum immer 35 oder 55 spiralförmig angeordnete Blüten- bzw. Samenreihen.

Überhaupt haben fast alle bekannten Blüten eine Blütenblätter-Anzahl, die einer Fibonacci Zahl entspricht.

Selbst bei den Bienen ist das Muster in der Ahnenfolge der männlichen Bienen, der Drohnen, rechnerisch nachweisbar. Bei Tannenzapfen sind die Spiralen ebenfalls gut zu sehen.

Illustration of spiral arrangement in nature. Fibonacci pattern

Wer war eigentlich Fibonacci?

Eigentlich hieß der begeisterte Mathematiker Leonardo da Pisa (geb. um 1170 n. Chr). Fibonacci war nur sein Spitzname.

Er hat die Zahlenfolge nicht erfunden, sondern nur entdeckt und nach Mitteleuropa gebracht. Heute weiß man, dass das Wissen um diese magischen Zahlen schon den Veden in Indien um 450 vor Chr. bekannt war.

Als einer der ersten Europäer lernte Fibonacci das indisch-arabische Zahlensystem kennen. Vorher rechnete man in Europa noch mit den recht sperrigen römischen Ziffern. Heute kennen wir die indo-arabischen Ziffern als unsere ganz alltäglichen Zahlen 1 bis 9.

In Arabien und Griechenland lernte der zahlenverrückte Mann alle damals bekannten mathematischen Systeme. Seine Erkenntnisse veröffentlichte er im Jahr 1202 unter dem Titel „Liber abaci“.

Heute gilt sein Werk als die Grundlage aller abendländischer Mathematik und weiterer naturwissenschaftlicher Disziplinen wie der Physik oder Chemie. Man kann sogar sagen, dass unsere hohe soziale Blüte, architektonische Meisterleistungen, Kunst und das moderne Kaufmannswesen nur durch das Aufkommen der neuen Zahlen und Mathematik möglich wurden.

Der goldene Schnitt

Auf Latein wurde der goldene Schnitt als „Proportio divina“, die „göttliche Teilung“ bezeichnet. Dabei handelt es sich um ein Längen- oder auch Flächenverhältnis, das wir als besonders schön oder harmonisch wahrnehmen.

Wieder handelt es sich dabei eigentlich um nichts Menschengemachtes, sondern um eine allgegenwärtige Größe in der Natur.

Mathematisch ausgedrückt entspricht der goldene Schnitt in etwa der Zahl 1,618033.

Der Zusammenhang mit den Fibonacci Zahlen zeigt sich, wenn man die Zahlen der Reihe durch die jeweils vorausgegangene Zahl teilt:

13 / 8 = 1,625
21 / 13 = 1,615
34 / 21 = 1,619
55 / 34 = 1,6176
89 / 55 = 1,61818

Das Ergebnis nähert sich zunehmend dem goldenen Schnitt an. Die Dynamik der Wachstumsprozesse entfaltet sich also auf der Grundlage der heiligen Proportionsverteilung.

Tatsächlich ist der goldene Schnitt eine Größe, die sich mit bisher bekannten mathematischen Systemen nicht exakt darstellen lässt. Die goldene Zahl liegt irgendwo zwischen 2/3 und 5/8. 55/89 kommt dem goldenen Schnitt am nächsten, entspricht ihm aber ebenfalls nicht genau.

Die goldene Schnecke

In der Flächendarstellung entsteht aus der Fibonacci Folge die goldene Schnecke.

Auch dieses Muster ist in der Natur allgegenwärtig: Das Gehäuse der Nautilus-Muschel weist ziemlich exakt diese Spiralform auf. Man findet sie in der Bewegung von Wirbelstürmen, in Farnen und Palmblättern, Spiralgalaxien, in schwarzen Löchern uvm.

Wissenschaftler fanden heraus, dass Menschen sich instinktiv an der göttlichen Teilung orientieren. Überall, wo wir ästhetisch und harmonisch wirken, bedienen wir uns dieser Größenverteilung: in der bildenden Kunst, der Mode, bei Wohnungseinrichtungen, in der Gartengestaltung oder in der Musik.

Selbst Steinkeile, die vor 0,5 bis 1 Millionen Jahren in der frühesten Steinzeit von Menschen geschaffen wurden, wiesen diese Längenverhältnisse auf.

Leonardo da Vincis Proportionsstudie ist eine berühmte Skizze, die sich mit der goldenen Teilung bei uns Menschen beschäftigt.

Das kann jeder mit einer ganz einfachen Rechnung bei sich selbst ausprobieren. Die eigene Körperhöhe geteilt durch die Höhe des Bauchnabels ergibt immer eine Zahl nahe dem goldenen Schnitt (1,618033).

Abweichungen liegen an Messungenauigkeiten oder später im Leben erworbenen Körperfehlstellungen.

Berühmte Bauwerke wie die Kathedrale von Chartres, die Pyramiden von Gizeh, der Parthenon in Athen oder auch Stonehenge sind ganz oder teilweise auf Basis der goldenen Zahlenverhältnissen erbaut worden.

Das Schöpfungsmuster und Spiral-Folgen in biologischen Systemen

Lebendig werden die Muster der Schöpfung erst durch rhythmische Bewegung, Schwingung und Vervielfältigung.

Im menschlichen Körper sind solche dynamischen spiralförmigen Bewegungsmuster unter anderem in den Mitochondrien der Zellen und den feinstofflichen Energiezentren, den Chakras, zu finden.

Schwingen unsere Körper synchron mit den göttlichen Mustern, erfreuen wir uns bester Gesundheit, Fröhlichkeit und Ausgeglichenheit.

In der alternativen Heilkunde machen sich der Multiwellen Oszillator (MWO) des russischen Erfinders Georges Lakhovsky und moderne Bioresonanz-Systeme genau diese Spiral-Wellen-Effekte zunutze.

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